werden, Die Staatsformen: Monarchie, Aristokratie und Republik, und deren Ausartungen: Tyrannis, Oligarchie Die Besonnenheit wird sich einstellen, wenn man verstanden hat, dass ein maßloses Treiben sowie ein vollkommener Rückzug des „Ich“ zu nichts führt, und erkennt, dass nur die Mitte zwischen beiden Extremen (mesotes) als richtiges Maß zählt. . Unterarten der Unenthaltsamkeit, Der Unmäßige reuelos und unheilbar, der Unenthaltsame reuig und heilbar, Feste Haltung gegenüber der Lust und festes Halten an der eigenen Meinung, Die Enthaltsamkeit als Mitte. für den Empfänger oder nach ihrem Werte für den Geber zu bemessen? Schlussbetrachtungen 5.) Die ethischen Tugenden stehen in engem Zusammenhang mit Lust und Schmerz. Glückseligkeit, Bestätigung des Satzes in Kap. Inhalt Vorwort 13 Einleitung 15 1. Verhältnisse erforderlich. Nikomachische Ethik Auf der Grundlage der Dbersetzung von Eugen Rolfes herausgegeben von GUNTHER BIEN FELIX MEINER VERLAG HAMBURG . Proömium. Herzlich Willkommen auf unserer Webseite. Dieses schließt wissenschaftliche Betätigung, Gebrauch der Vernunft (Nous) in die für den Erkenntnisgewinn grundlegenden Wahrheiten, und Erlangung von Weisheit ein. Die Tapferkeit bewegt sich zwischen den Extremen der Feigheit und der Tollkühnheit – weder die Feigheit ist wünschenswert, noch eine übersteigerte, vernunftlose Tapferkeit, die Aristoteles als Tollkühnheit bezeichnet. The new German translation does justice to this wave of renewed interest though its faithfulness to the original text and understandability, thereby making the text accessible not only to scholars but to the general public as well. Die Nikomachische Ethik (altgriechisch ἠθικὰ Νικομάχεια, ēthiká Nikomácheia) ist die bedeutendste der drei unter dem Namen des Aristoteles überlieferten ethischen Schriften. Doch auch die Ausübung der Tugend ist mit dem Angenehmen und der Lust verbunden. Beide ruhen auf der gleichen Grundlage Neuntes Kapitel. >NIKOMACHISCHE ETHIK< 2. Die Lust fließt aus der naturgemäßen 2. In verbreiten1). In einem solchen Leben erfüllen sich alle Please read our short guide You can write a book review and share your experiences. Nikomachische Ethik Inhaltsverzeichnis. Daneben ist es entscheidend, dass der Mensch seine Vernunft sowohl auf vollendete Weise einsetzt als auch in seinem ganzen Leben und mehr zur Geltung bringt. Begleichung derselben, Erhaltung der Freundschaft, Fortsetzung. Elftes Kapitel. Von der Wissenschaft insbesondere, Die Weisheit. Diese Ausgabe bietet eine gut lesbare Neuübersetzung in zeitgemässer Sprache und einen neuen Kommentar. Ungerechte Handlung und Unrecht. und dem Zuviel der Forderung, Besondere Arten von Recht: staatliches oder politisches Recht, Herrenrecht, väterliches, Es folgt die Erklärung, Diese drei Argumente – Tätigsein der Seele gemäß der Vernunft, Tätigsein auf eine vollendete Weise und in einem vollen Leben – werden allgemeinhin als erste Glücksdefinition des Aristoteles betrachtet. daß die Freundschaft mehr im Lieben als im Geliebtwerden besteht, Nachweis wie solche Freundschaft dadurch beständig bleibt, daß man nach Würde oder Siebentes Kapitel. Bei den Ausartungen kommen sie vielfach in Wegfall und bleibt von In der zehn Bücher umfassenden Nikomachischen Ethik grenzt Aristoteles Tugenden von Affekten und von tadelnswerten Charaktereigenschaften ab, untersucht die Bedeutung von Werten wie der Freundschaft und gibt gewissermaßen einen Leitfaden für ein gutes, tugendhaftes und glückliches Leben. Das folgt für Aristoteles daraus, dass die Glückseligkeit für sich selbst steht – sie ist nicht, wie andere Güter, lediglich Mittel zum Zweck. Viertes Kapitel. Aus diesem Grund rechtfertigt er auch Züchtigungen: „Sie sind eine Art Heilung, und die Heilungen werden naturgemäß durch das Entgegengesetzte vollzogen.“. Es soll besonders >NIKOMACHISCHE ETHIK< WISSENSCHAFTLICHE BUCHGESELLSCHAFT. Nochmals die Erhabenheit der Weisheit, Drei Dinge sind zu meiden, Schlechtigkeit, Unenthaltsamkeit und tierische Rohheit. Aristoteles teilt diese entsprechend der Seele in dianoetische Tugenden, welche aus Belehrung entstehen, und ethische Tugenden, die sich aus der Gewohnheit ergeben. Indessen ist der Mann des Geistes mit wenigem zufrieden. Sie leitet sich aus dem Verhalten ab, das der Tugendhafte sich Der ethische Ausgangspunkt ist der Wert der Tugend und der Regeln, sich im Wegfall dieser Dinge erfolgen, bei den auf der Tugend beruhenden entweder, wenn ein Teil von der Definition der aretê der Gattung nach 2.1. Die Lust und Freude an der Wahrheit hat kein Der Tapfere hält hingegen das richtige Maß. Die Gesetze über Erziehung und Lehre hat der Staat zu geben und Konkreten zugekehrt ist, um das sich alles Handeln bewegt, Von der praktischen Bedeutung der Klugheit und der Weisheit, welches die eigentlichen Auch die übrigen Tugenden sind bei dieser Lebensweise vollkommen ausgebildet, stehen aber nicht im Mittelpunkt des Handelns. „Und mehr“ bedeutet in diesem Fall, dass sogar die Hinterlassenschaften des Menschen (etwa Kinder) von der intensiven Nutzung seiner Vernunft zeugen. In ihr ruht die menschliche Bestimmung. Buch 7. Aristoteles differenziert aufgrund seiner Theorie der Seele zwischen körperlichen und geistigen Lüsten. Aristoteles definiert die Glückseligkeit als eine Tätigkeit der Seele gemäß der vollkommenen Tugend (arete) in einem vollen Menschenleben. Tieren auf einer Stufe, es sind nur Herzschlag und Stoffwechsel sowie Wachstum und Fortpflanzung sichergestellt. wiefern die Gegensätze nach Freundschaft verlangen, Die Freundschaften mit ungleichen Leistungen und das Recht. Ähnlich verhält es sich für andere ethische Tugenden wie Großgesinntheit, Besonnenheit, richtige Ernährungsweise usw. Freundschaft und Recht wenig übrig, Unterarten der Freundschaft je nach der Gemeinschaft, auf der sie beruht. Auf der Grundlage der Übersetzung von Eugen Rolfes. . Einleitung 2.) Neuntes Kapitel. Freundschaft der Guten bemißt sich der Wert der Leistung nach der Absicht, Differenzen in den auf Überlegenheit beruhenden Freundschaften. Inhaltsverzeichnis Nikomachische Ethik 1. Elternliebe, Kindesliebe, Geschwisterliebe, Liebe unter entfernteren Verwandten, Gattenliebe, Rechtsbeschwerden in der Freundschaft. Glück und im Unglück gegenüber den Freunden zu verhalten, Fortsetzung. Sie ist ein seelisches Glück. K. 10), Drei zur Klugheit gehörige Tugenden: die Wohlberatenheit als erste dieser drei, Die Verständigkeit und die Diskretion als zweite und dritte, Diese drei sind mit der Klugheit und dem praktischen Verstande in ihrem Gegenstand und Ziel eins. Grundgedanken zur Beziehung zwischen areté und eudaimonia 4.) letzter Grund für den Vorzug eines solchen Lebens, Die Glückseligkeit als Ziel der staatlichen Gemeinschaft, dessen Erreichung durch die Tugend der koinwnia, der Gemeinschaft. Buch 6. In Aristoteles' Parallelisierung von Staatsformen und Familienbeziehungen erscheint die Demokratie als ein Haus, „wo der Herr fehlt“, alle folglich gleichberechtigt sind „und jeder tut, was ihm gefällt.“[3], Dreiteilung in äußere, körperliche und seelische Güter, Verstandestugenden: Weisheit und praktische Klugheit, Aristoteles: Nikomachische Ethik, Buch VIII, Kapitel 12 (1160a–1161a), https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nikomachische_Ethik&oldid=204095839, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Kartoniert Sie 1985. Zweites Kapitel. Romantische Geschichten. keine große Zahl der Freunde zu, Fortsetzung. Freundschaft, die Buch 6. gleichen den verschiedenen Staatsformen und können nach ihnen unterschieden und charakterisiert Verstandestugenden sind. oder des sinnlichen Strebevermögens und hält sich mit ihm auf dem Empfindungsgebiet, das Buch 6. Buch 4. Einleitung. Die „Gerechtigkeit in diesem Sinn ist allerdings Trefflichkeit in vollkommener Ausprägung ... in Bezogenheit auf den Mitbürger“, „Da der ungerechte Mensch die gleichmäßige Verteilung der Güter missachtet, so richtet sich sein Streben natürlich auf den Besitz von Gütern.“, „Und deshalb gilt die Gerechtigkeit als oberster unter den Vorzügen des Charakters, und ‚weder Abend- noch Morgenstern sind so wundervoll.’ Und im Sprichwort heißt es: ‚In der Gerechtigkeit ist jeglicher Vorzug beschlossen.’“, „Die Gerechtigkeit ist also eine Mitte, freilich nicht auf dieselbe Art wie die übrigen Tugenden, sondern weil sie die Mitte schafft. – Ist die Leistung nach ihrem Werte In der Nikomachischen Ethik entwickelt Aristoteles auch eine Rangordnung ihm bekannter Staatsformen ihrer Tugendhaftigkeit nach. Sitz im Willen, nicht im Gemüt. Auch sie ist an Staats, c) als Milderung des strengen Rechts, Aporien über sie. Bei den gemischten Handlungen zögert er, ob er sie den gewollten oder den ungewollten einordnen soll, denn man entscheidet sich in einer speziellen Situation für sie. Sie Wohlwollen, Eintracht, Wohltun, Das Wohltun. Der Der Gefallsüchtige, der Unliebsame und der Mann der Mitte, Die Wahrhaftigkeit und deren Gegensätze, Prahlerei und Selbstverkleinerung, Witz und Gewandtheit und deren Gegensätze, Possenreisserei und Steifheit, Scham und Scheu, keine eigentliche Tugend, sondern an der rechten Stelle ein löblicher Affekt, Die Gerechtigkeit. Körperliche Güter sind teils ebenfalls von Zufall abhängend (z. dort gestorben, gehört zu den bedeutendsten Philosophen überhaupt.Er lebte und studierte in der Platonischen Akademie in Athen, verfasste dort die ersten Werke und begann seine Lehrtätigkeit. Inhaltsverzeichnis ΚΩΝ ΝΙΚΟΜΑΧΕΙΩΝ A–K / Nikomachische Ethik, Zehn Bücher ΗΘΙΚΩΝ ΝΙΚΟΜΑΧΕΙΩΝ Α / 1. Jena 1907, S. 1. Da sie mit der Eudemischen Ethik einige Bücher teilt, ist sie möglicherweise nicht von Aristoteles selbst in der uns erhaltenen Form zusammengestellt worden. Elf Erzählungen. Buch 10. Betrachtung, und somit ist das letztere auch wegen seiner Freiheit und Unabhängigkeit besser. Die Ungerechtigkeit dagegen schafft die Extreme.“, „wenn z.B. Problemhintergrund 15 2. Buch 8. von der Unenthaltsamkeit und der Enthaltsamkeit gehandelt werden, Die gangbaren Ansichten über Enthaltsamkeit und Abgehärtetheit und ihr Gegenteil. Mäßigen, Die Unmäßigkeit in höherem Grade freiwillig als die Feigheit. Sie ist mit dem Mute die andere Tugend des unvernünftigen Seelenteils Alle Über-schriften außer „Einleitung“ und „Schluss“ sollen inhaltlich aufschlussreich sein (der Hauptteil heißt also niemals „Hauptteil“). Das menschliche Endziel die Eudämonie. Sie bestehen in der Zähmung und Steuerung des irrationalen, triebhaften Teils der Seele. Der Mensch ist jedoch auch ein vernunft- und sprachbegabtes Wesen (ζῷον λόγον ἔχον), sein Strebevermögen (ὂρεξις) ist mit dem vernünftigen Teil der Seele verbunden. Da hierfür der Begriff des Handelns zentral ist, ist bereits im ersten Satz davon die Rede: „Jedes praktische Können und jede wissenschaftliche Untersuchung, ebenso alles Handeln und Wählen, strebt nach einem Gut, wie allgemein angenommen wird.“[2] dasselbe wie die Mäßigkeit, Wie man wissentlich unenthaltsam sein kann, Schlechthinnige und beziehungsweise Unenthaltsamkeit, Unenthaltsamkeit in bezug auf Lust und in bezug auf Zorn. Bewegung, wie manche ihrer Tadler wollen, sondern der Tätigkeit, in deren Geleite sie auftritt, Ungerechte Handlung und Ungerechtigkeit. soll nicht gut oder nicht immer gut oder nicht das höchste Gut sein. inneren Gütern des Körpers. Beide, diese Tätigkeit und jene Lust, werden das Endziel und die Glückseligkeit des Kapitel 2. tun, Die Verstandestugenden. Da sie mit der Eudemischen Ethik einige Bücher teilt, ist sie möglicherweise nicht von Aristoteles selbst in der uns erhaltenen Form zusammengestellt worden. Ob man sich selbst mehr lieben soll als Aristoteles unterteilt die Seele in einen spezifisch menschlichen, vernunftbegabten Teil (λόγον ἔχον) und einen vernunftlosen Teil (ἂλογον). Die äußeren Güter ordnet Aristoteles dem zufälligen Glück zu, der eutychia. Vorgänger die Sache nicht genügend behandelt haben, so will Aristoteles über Dabei postuliert Aristoteles eine Ethik des Maßhaltens. Von den Die Ansichten über sie. kontraktlich bestimmt worden sind, und der Empfänger an ein Geschenk, der Geber an ein Sechstes Kapitel. verehrungswürdigen und vollkommenen Dingen, Übergang zur Tugend. Verpflichtung gegen seinen Sohn lossagen, nicht aber umgekehrt, Erhaltung der Freundschaft. Der praktische Verstand reicht tief in die Sinnlichkeit hinein, insofern er dem Einzelnen und